Wie bezahlt man einen Anwalt? Teil 1/5

Wie bezahlt man einen Anwalt? Teil 1/5

Es ist erstaunlich, aber wahr: Wir Anwälte möchten für unsere Arbeit bezahlt werden. Wir arbeiten nicht ehrenamtlich, sondern verdienen unseren Lebensunterhalt mit unserer Arbeit. Vor allem verdienen wir dabei nicht nur den Lebensunterhalt von uns selbst, sondern auch den Lebensunterhalt unserer Mitarbeiter. Verwunderlich ist es dann immer wieder, dass viele a) der Ansicht sind, dass Anwälte reich sind und deshalb man die Rechnung ja schon per se nicht begleichen müsste, und b) der Anwalt ohnehin viel zu viel verdienen würde. Dabei hat der nix anderes gemacht als zum Teil nur ein Schreiben aufzusetzen. Ja, für den Laien sieht das, was wir machen, oft wirklich easy aus. Aber schon mal darüber nachgedacht, dass wir dafür lange studiert haben, nach wie vor uns stetig fortbilden und jede aktuelle Rechtsprechung im Kopf haben müssen. Keiner kommt auf die Idee, ein Brötchen beim Bäcker nicht zu bezahlen. Aber die geistige Tätigkeit ist kostenlos? Wir können manche Fragen mit einem Satz beantworten, aber um das zu können, muss man fleißig gelernt und gearbeitet haben. Der Fleiß eines Anwaltes ist durch Bezahlung der Rechnung wie der Fleiß eines Bäckers, der ein Brötchen gebacken hat, zu würdigen. Ach so! Dabei kommt es auch bei einem Anwalt nicht darauf an, ob die Antwort einem schmeckt!

Um das Begleichen der Rechnung allen Menschen zu ermöglich, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wir im Rahmen des Beratungsgespräches erläutern und hier Ihnen in den nächsten Wochen vorstellen.